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Kursnummer: Q10101

Info: Am 11. November 1918 wird im Wald von Compiègne das Waffenstillstandsabkommen zwischen Deutschland und den Alliierten unterzeichnet. Die Bilanz der Katastrophe ist verheerend, etwa 8,5 Millionen Tote und mehr als 21 Millionen Verwundete. Als Ergebnis des Waffenstillstands und des 1919 abgeschlossenen Versailler Friedensvertrages wird Deutschland die alleinige Kriegsschuld zugeschrieben, die Alliierten besetzen die linksrheinischen Gebiete. Deutschland muss etwa 14 Prozent seiner Fläche abtreten, schwere Waffen und die Hochseeflotte ausliefern sowie hohe Reparationszahlungen leisten. Die Auswirkungen dieses bis dahin größten und opferreichsten Krieges der Weltgeschichte waren noch viele Jahre präsent, diese Erfahrung prägte die Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg entscheidend.

Der Vortrag geht auf die Situation im Osten und im Westen ein und stellt anhand ausgewählter ziviler Einzelschicksale die Folgen in Oberschlesien, in den bisherigen preußischen Landeskreisen Eupen-Malmedy und in Elsaß-Lothringen dar. Die Menschen leiden unter den Folgen des Krieges. Die konfliktreichen Nachkriegsbedingungen machen in dieser Zeit vor keiner Sprache, keinem Dialekt halt.

VHS Siebengebirge in Kooperation mit Haus Schlesien

Der Vortrag ist Teil der Tagung "Im Westen und Osten viel Neues" und kann nur in diesem Gesamtrahmen besucht werden.
Details entnehmen Sie bitte nebenstehender Ankündigung.

Kosten: 0,00 €

Datum Zeit Straße Ort
Sa. 09.02.2019 14:45 - 16:15 Uhr Dollendorfer Straße 412 Haus Schlesien

 

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